Ausgerechnet den Stoff, der bei Cannabis für die bekanntesten Wirkungen sorgt – auch für die psychoaktiven –, gibt es in der Apotheke: als Tropfen oder Kapsel, auf Rezept. THC als Rezepturarzneimittel? Genau das ist Dronabinol. Keine Blüten, kein Pflanzengemisch, sondern ein einzelner Wirkstoff, den die Apotheke nach ärztlicher Verordnung zubereitet.

Neu ist das nicht: In Deutschland wird Dronabinol schon seit 1998 verschrieben [2]. Menschen mit chronischen Schmerzen bekommen es, Menschen mit neurologischen Erkrankungen, Krebspatient:innen [1]. Neu ist etwas anderes: Seit Sommer 2026 gelten für gesetzlich Versicherte andere Regeln [1]. Was kann Dronabinol, wo stößt es an Grenzen – und was hat sich geändert? Ein Überblick.
Hinter dem Namen steckt ein alter Bekannter: Dronabinol ist der internationale Arzneistoffname für Tetrahydrocannabinol, kurz THC [1]. Genauer gesagt geht es um Delta-9-Tetrahydrocannabinol – den Stoff, der in der Hanfpflanze Cannabis sativa L. vor allem für den Rausch sorgt [3].
Der entscheidende Unterschied liegt in dem, was fehlt. Die Cannabispflanze bringt über 120 verschiedene Cannabinoide mit [4]. Dronabinol dagegen ist eine einzige, genau definierte Substanz. Cannabidiol (CBD) etwa steckt nicht darin [1]. Ein Bild dazu: Eine Cannabisblüte ist wie ein bunter Kräutertee. Dronabinol ist ein einziges Kraut daraus – exakt abgewogen.
Gewonnen wird es aus der Pflanze, oder es entsteht komplett im Labor [2]. Pur ist Dronabinol ein klares bis bernsteinfarbenes Harz – und ziemlich empfindlich: Hitze, Licht und Sauerstoff setzen ihm zu [3]. Als Medikament liegt es meist in Öl gelöst vor [1].
Dass THC im Körper überhaupt etwas bewirkt, liegt an einem System, das jeder Mensch in sich trägt: dem Endocannabinoid-System. Es hilft unter anderem, Schmerzen, Schlaf, Appetit, Gedächtnis und Stimmung zu steuern [1]. Die körpereigenen Botenstoffe docken dabei an Cannabinoid-Rezeptoren an – wie ein Schlüssel an ein Schloss [5]. Die zwei wichtigsten heißen CB1 und CB2. CB1-Rezeptoren sitzen vor allem im Nervensystem [1], CB2-Rezeptoren vor allem im Immunsystem [6].
Dronabinol passt in beide Schlösser, aktiviert sie aber nur teilweise. So ahmt es die körpereigenen Botenstoffe nach [7]. Vereinfacht gesagt wirkt das System wie eine Bremse, wenn Nervensignale überschießen [5]. Auf diesem Weg beeinflusst THC unter anderem Schmerzempfinden, Muskelspannung, Übelkeit und Appetit [1].
Der Haken: Wirkung und Nebenwirkung laufen über dasselbe System [1]. Sauber trennen lässt sich beides deshalb nicht.
Und es braucht Geduld: Als Tropfen oder Kapsel geschluckt, wirkt Dronabinol meist erst nach 30 bis 120 Minuten – manchmal sogar noch später. Die Wirkung hält vier bis acht Stunden an [1].
Die Einsatzgebiete sind vielfältig [1, 7]:
Am häufigsten wird Dronabinol in Deutschland gegen Schmerzen verordnet [5]. Eine feste Liste erlaubter Krankheiten gibt es nicht – Ärzt:innen entscheiden im Einzelfall [5]. In der Regel kommt Dronabinol aber erst infrage, wenn andere Behandlungen nicht helfen oder nicht vertragen werden [5].
Klingt vielversprechend – doch nicht bei allen Beschwerden wirkt Dronabinol gleich gut. Laut Deutscher Schmerzgesellschaft sprechen akute Schmerzen und Muskelschmerzen schlechter an. Bei Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Rheuma oder dem Reizdarmsyndrom sieht sie bislang keine klare Verbesserung [1]. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) ist bei einigen dieser Beschwerden offener, nennt die Datenlage aber ebenfalls unsicher [5]. Bei psychischen Erkrankungen wie Angst oder Depression, bei Parkinson oder Demenz spricht sie derzeit keine allgemeine Empfehlung aus [5].
Viel Hoffnung, wenig Gewissheit – so lässt sich die Studienlage zusammenfassen. Es gibt viele Studien zu Dronabinol, die meisten sind aber klein oder noch nicht abgeschlossen.
Einen Blick in den Behandlungsalltag liefert eine große Auswertung aus deutschen Schmerzpraxen. Sie umfasste 1.145 Menschen mit schwer behandelbaren Schmerzen. Sie nahmen Dronabinol zusätzlich zu ihrer bisherigen Therapie [2]. Die Ergebnisse nach zwölf Wochen [2]:
Im Schnitt nahmen die Teilnehmenden knapp 16 mg Dronabinol pro Tag, meist verteilt auf drei Einnahmen [2].
Klingt gut. Allerdings brachen rund 30 % die Behandlung vorzeitig ab – wegen Nebenwirkungen oder zu geringer Wirkung. Und weil eine Vergleichsgruppe fehlte, ist unklar, wie viel davon wirklich auf das Medikament zurückgeht [2].
Besonders spannend ist eine Studie, die im August 2026 unter Führung der Charité Berlin erschien [3] [8]. Sie widmet sich einem quälenden Problem: Albträume gehören zu den Hauptbeschwerden einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Ein speziell dafür zugelassenes Medikament gab es bislang nicht [3]. In der Studie nahmen 171 Erwachsene mit PTBS zehn Wochen lang abends Dronabinol (2,5 bis 15 mg) oder ein Scheinmedikament (Placebo). Das Ergebnis: Mit Dronabinol wurden die Albträume deutlich seltener und schwächer [8]. Die Kehrseite: Bei 8 % der Dronabinol-Gruppe traten schwere unerwünschte Ereignisse auf, in der Placebo-Gruppe bei niemandem. Nebenwirkungen insgesamt waren in beiden Gruppen häufig: Sie betrafen rund 90 % mit Dronabinol und 77 % mit Placebo. Wie gut und sicher Dronabinol auf lange Sicht wirkt, ist noch offen [8].
Unser Tipp: Mehr dazu erfährst du on unserem Artikel "PTBS und Cannabis: Kann THC traumabedingte Albträume lindern?"

Wer Dronabinol verschrieben bekommt, erhält keine fertige Packung aus der Fabrik. In Deutschland gibt es Dronabinol als Rezepturarzneimittel. Das heißt: Apotheker:innen stellen es nach ärztlicher Verordnung selbst in der Apotheke her [1]. Ein fertiges Medikament mit reinem Dronabinol gibt es hierzulande bisher nicht regulär [1].
Am häufigsten ist eine ölige Lösung zum Einnehmen. Sie enthält meist 25 Milligramm Dronabinol pro Milliliter [1].
Dronabinol-Kapseln enthalten als Rezepturarzneimittel in Deutschland meist 2,5, 5 oder 10 Milligramm Wirkstoff [1]. In den USA ist Dronabinol als Kapsel unter dem Namen Marinol® zugelassen [7].
Daneben gibt es in Deutschland inzwischen drei fertig zugelassene Cannabis-Medikamente [7, 12]:
Nabiximols und Nabilon dürfen auch bei anderen schweren Erkrankungen, außerhalb ihrer Zulassung, verordnet werden [7]. Der Unterschied zwischen Rezeptur und Fertigarzneimittel ist seit Sommer 2026 für gesetzlich Versicherte wichtig – mehr dazu weiter unten.
„Dreimal täglich eine Tablette“ – so einfach ist es bei Dronabinol nicht. Eine einheitliche Cannabis-Dosierung gibt es nicht [1]. Dronabinol wirkt bei jedem Menschen unterschiedlich stark [1]. Selbst bei derselben Person kann die Aufnahme des Wirkstoffs stark schwanken [3]. Außerdem liegen Wirkung und Nebenwirkung eng beieinander: Dronabinol kann Übelkeit lindern – aber auch auslösen [1].
Deshalb gilt die Faustregel „start low, go slow“: niedrig beginnen, langsam steigern [5]. Die Dosis wird alle ein bis drei Tage erhöht, bis sie wirkt oder Nebenwirkungen auftreten. Dann geht es eine Stufe zurück [5].
Weil die Wirkung verzögert einsetzt, nehmen manche zu früh nach. Das erhöht das Risiko für Nebenwirkungen [1]. Die Dosis gehört deshalb immer in ärztliche Hände [1].
Dronabinol wirkt auf das Nervensystem und auf Herz und Kreislauf [1]. Entsprechend vielfältig sind die möglichen Nebenwirkungen. Zu den häufigsten gehören [1] [7]:
Möglich sind außerdem Mundtrockenheit, mehr Appetit und ein plötzlicher Blutdruckabfall. Seltener kommen Albträume, Ohrgeräusche, Durchfall, Schwitzen oder Sehstörungen vor [1]. Auch Gedächtnis und Konzentration können leiden, vor allem am Anfang [5].
In der deutschen Schmerzstudie hatte knapp die Hälfte der Patient:innen mindestens eine Nebenwirkung. Am häufigsten waren Schwindel und Schläfrigkeit. Meist waren die Beschwerden leicht bis mittelschwer und gingen wieder weg. Psychische Nebenwirkungen wie Verwirrtheit oder Angst hatten rund 9 % – die meisten von ihnen beendeten die Behandlung [2]. An manche Effekte, etwa Mundtrockenheit oder Herzrasen, gewöhnt sich der Körper oft nach wenigen Tagen [5]. Trotzdem: Laut einer großen Erhebung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) wird etwa jede dritte Behandlung mit Cannabis-Arzneimitteln wegen Nebenwirkungen abgebrochen [1].
Autofahren: Zu Beginn und nach jeder Dosiserhöhung kann die Fahrtüchtigkeit stark eingeschränkt sein. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung rät, in den ersten fünf bis sieben Tagen nicht zu fahren [1]. Bei einer stabilen Dauertherapie kann Autofahren nach ärztlicher Prüfung wieder möglich sein. Die DGS empfiehlt, sich die Therapie ärztlich bescheinigen zu lassen – auch für Reisen ins Ausland [5].
Vielleicht auch spannend für dich? Unser Artikel zum Thema "Auto fahren nach Cannabis-Konsum".
Wechselwirkungen: THC wird über ein Enzymsystem abgebaut, das auch viele andere Medikamente verarbeitet. Deshalb können sich Wirkstoffe gegenseitig beeinflussen [5]. Alkohol, Schlaf- und Beruhigungsmittel können die Müdigkeit verstärken [5]. Auch mit vielen anderen Medikamenten sind Wechselwirkungen möglich, zum Beispiel mit einigen HIV-Medikamenten, Mitteln gegen Epilepsie oder Johanniskraut [5]. Ärzt:innen sollten deshalb alle eingenommenen Mittel kennen.
Das Herz spürt THC mit. Der Puls kann schneller werden, das Gesicht kann sich röten, und beim Aufstehen kann Schwindel auftreten [5] [7]. Bei längerer Einnahme kann der Puls auch langsamer werden und der Blutdruck sinken [5].
Für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist das Risiko für schwere Nebenwirkungen deshalb erhöht [1]. In mehreren Studien durften Menschen mit relevanten Herzproblemen gar nicht erst teilnehmen [3] [11]. Bei älteren Menschen in einer Studie werden EKG, Blutdruck und Puls deshalb regelmäßig kontrolliert [10]. In einer anderen musste bei zwei Personen die Dosis wegen erhöhten Blutdrucks gesenkt werden [11]. Ein grundsätzliches Verbot ist eine Herzerkrankung aber nicht: In der deutschen Schmerzstudie hatten gut 40 % der Behandelten Herz-Kreislauf-Probleme [2]. Wichtig ist eine besonders sorgfältige ärztliche Begleitung.
Laut DGS spricht Folgendes gegen eine Verordnung [5]:
Vorsicht gilt außerdem bei Epilepsie, bei älteren Menschen und bei regelmäßigem Alkoholkonsum [1]. Bei jungen Menschen bis etwa 24 Jahre kann Cannabis Psychosen begünstigen. Verordnungen in diesem Alter sollen deshalb eng begleitet werden [5].
THC und CBD sind die bekanntesten Cannabinoide – und so etwas wie ungleiche Geschwister. Dronabinol enthält nur eines von beiden: THC [1].
CBD kann manche THC-Effekte abschwächen, etwa den schnelleren Herzschlag oder Angstgefühle [5]. Bei anderen Effekten ergänzen sich die beiden, etwa bei Entzündungen und Übelkeit [5]. Deshalb wird CBD gern mit THC kombiniert, um es verträglicher zu machen [5] – z. B. als Rezepturarzneimittel in Form von Extrakten oder im Spray Nabiximols [7]. Dass Mischungen aus vielen Pflanzenstoffen besser wirken als reines THC, ist aber nicht belegt [5]. Der Vorteil von Dronabinol: Es ist berechenbar, weil immer genau ein Wirkstoff in genau festgelegter Menge enthalten ist [1].
Ist Cannabis mehr als die Summe seiner Teile? Lies jetzt unseren Artikel zum Entourage-Effekt.
Rechtlich hat Dronabinol einen weiten Weg hinter sich. In Deutschland verordnet wird es seit 1998 – lange Zeit als Betäubungsmittel [5]. Seit März 2017 können Ärzt:innen Cannabis-Arzneimittel für schwer kranke Menschen auch auf Kassenrezept verschreiben [5] [7]. Erst seit April 2024 ist Dronabinol kein Betäubungsmittel mehr. Es bleibt aber verschreibungspflichtig und fällt unter das Medizinal-Cannabisgesetz. Dronabinol wird heute auf einem normalen Rezept oder E-Rezept verordnet [1].
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt in der Regel, wenn eine schwere Erkrankung vorliegt, Standardtherapien nicht helfen oder nicht möglich sind und eine spürbare Besserung zu erwarten ist [1] [7]. Sonst ist ein Privatrezept möglich [5].
Jetzt folgt der nächste Einschnitt: Am 30. Juli 2026 ist das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in Kraft getreten. Für alle, die neu ein Cannabis-Arzneimittel verschrieben bekommen, gilt jetzt [1]:
Für Dronabinol heißt das: Weil es kein fertig zugelassenes Medikament mit reinem Dronabinol gibt, ist die Rezeptur für neue Kassenpatient:innen nicht mehr der erste Schritt [1].
Hinweis: Stand September 2026, keine Rechtsberatung. Regelungen können sich ändern.
Dronabinol ist THC in Reinform: genau dosierbar, ohne CBD und nur auf Rezept. Es kann bei chronischen Schmerzen, Spastik, Übelkeit und Appetitlosigkeit helfen – vor allem, wenn andere Behandlungen nicht gewirkt haben [2] [5]. Neue Studien, etwa zu Albträumen bei PTBS, zeigen weiteres Potenzial [8].
Gleichzeitig sind Nebenwirkungen häufig, und Langzeitdaten fehlen [1]. Seit Juli 2026 müssen neue Kassenpatient:innen außerdem erst ein Fertigarzneimittel ausprobieren [1]. Wer über Dronabinol nachdenkt, braucht vor allem eines: eine gute ärztliche Begleitung und Geduld bei der Suche nach der richtigen Dosis. Kein Wundermittel also – aber für manche Menschen eine Chance.
Ja, das ist möglich. Dronabinol kann Euphorie bzw. ein „High“-Gefühl und ein verändertes Zeitgefühl auslösen. Bei niedriger, langsam gesteigerter Dosis bleibt ein deutliches Euphorie-Gefühl oft aus. Ausschließen lässt es sich aber nicht [1].
Nein. Dronabinol ist ein Cannabinoid und wirkt über die Cannabinoid-Rezeptoren [7]. In der Schmerztherapie wird es aber oft zusätzlich zu Opioiden gegeben [5]. In Laborstudien verstärkte THC die schmerzlindernde Wirkung von Opioiden [6]. Ob sich damit im Alltag Opioide einsparen lassen, ist aber noch nicht sicher belegt [5].
Eine feste Zahl gibt es nicht. Entscheidend ist die Menge an Wirkstoff in Milligramm, und die wird für jede Person individuell vom Arzt oder von einer Ärztin festgelegt [1]. Wie viele Tropfen das sind, klären Arztpraxis oder Apotheke.
Nur auf ärztliches Rezept und meist bei schweren Erkrankungen, wenn andere Behandlungen nicht ausreichen [1] [5]. Gesetzlich Versicherte, die neu starten, müssen seit Juli 2026 zuerst ein Fertigarzneimittel ausprobieren [1].
Ein Risiko besteht. Bei niedriger, ärztlich kontrollierter Dosis gilt es aber als eher gering [1] [5]. In der großen deutschen Schmerzstudie gab es keine Hinweise auf Missbrauch [2].
Ja. Dronabinol führt zu einem positiven THC-Test im Urin [11]. Das kann zwei Wochen oder länger anhalten [6]. Spezielle Labortests können aber unterscheiden, ob jemand nur Dronabinol genommen hat: Cannabis aus der Pflanze hinterlässt im Urin zusätzlich andere Cannabinoide wie CBD [4].
[1] Hennerici, L. (2026). Dronabinol: Wirkung und Nebenwirkungen des Cannabinoids. NDR Ratgeber Gesundheit, Stand: 04.09.2026.
[2] Ueberall, M. A., Horlemann, J., Schuermann, N., Kalaba, M., & Ware, M. A. (2022). Effectiveness and tolerability of dronabinol use in patients with chronic pain: A retrospective analysis of 12-week open-label real-world data provided by the German Pain e-Registry. Pain Medicine, 23(8), 1409–1422.
[3] Roepke, S., Schoofs, N., Priebe, K., Wülfing, F., Schmahl, C., Röhle, R., Zähringer, J., Lotter, T., Otte, C., & Koglin, S. (2023). Treating nightmares in posttraumatic stress disorder with dronabinol: Study protocol of a multicenter randomized controlled study (THC PTSD-trial). BMC Psychiatry, 23, Article 319.
[4] Curtis, S. A., Jhawar, R., Bellis, J., McCuskee, S., Devine, L., & Roberts, J. D. (2025). A pilot study of dronabinol for the treatment of pain in sickle cell disease. Pilot and Feasibility Studies, 11(1), Article 139.
[5] Horlemann, J., & Schürmann, N. (2024). DGS-PraxisLeitlinie Cannabis in der Schmerzmedizin, Version 2.0 für Fachkreise. Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. ISBN 978-3-9817530-9-7.
[6] Swartwood, C., Salottolo, K., Madayag, R., & Bar-Or, D. (2020). Efficacy of dronabinol for acute pain management in adults with traumatic injury: Study protocol of a randomized controlled trial. Brain Sciences, 10(3), 161.
[7] Flügel, D. C. (2023). Dronabinol – Anwendung, Wirkung, Nebenwirkungen. Gelbe Liste Pharmindex, Stand: 11.08.2023.
[8] Roepke, S., Schoofs, N., Priebe, K. et al. Dronabinol for nightmares in post-traumatic stress disorder: a randomized controlled trial. Nat Med 32, 3396–3405 (2026).
[9] Liu, A., Bellis, J., Glassberg, J., Pollock, G., Monk, L., Jacobs-McFarlane, C., McCrary, B., McCuskee, S., & Curtis, S. (2025). Interim analysis of a placebo controlled study of dronabinol for adults with sickle cell disease and chronic pain. Blood, 146(Suppl. 1), 1195.
[10] Cohen, L. M., Ash, E., Outen, J. D., Vandrey, R., Amjad, H., Agronin, M., Burhanullah, M. H., Walsh, P., Wilkins, J. M., Leoutsakos, J.-M., Nowrangi, M. A., Harper, D., Rosenberg, P. B., & Forester, B. P. (2024). Study rationale and baseline data for pilot trial of dronabinol adjunctive treatment of agitation in Alzheimer’s dementia (THC-AD). International Psychogeriatrics, 36(12), 1245–1250.
[11] Levin, F. R., Mariani, J. J., Brooks, D. J., Pavlicova, M., Cheng, W., & Nunes, E. V. (2011). Dronabinol for the treatment of cannabis dependence: A randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Drug and Alcohol Dependence, 116(1–3), 142–150.
[12] Siebenand, S. Exilby im Markt: Erstes Cannabis-Fertigarzneimittel bei Rückenschmerzen. Pharmazeutische Zeitung, Stand: 01.09.2026.
[13] Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. (2022). Abschlussbericht der Begleiterhebung nach § 31 Absatz 6 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch zur Verschreibung und Anwendung von Cannabisarzneimitteln.